Samstag, 7. November 2020

Sophonie Kasiki in Goma

Sophonie Kasiki in Goma

Kaplan des Krankenhauses Heal Africa in Goma und CPT-Kursleiter

Sophonie Kasiki und seine Familie

Im Osten des Landes wurde Sophonie Kasiki vom Grand Hospital (HA) beauftragt, in der gesamten Provinz Nord-Kivu, insbesondere in den am stärksten gefährdeten Märtyrerstädten Butembo und Beni, Einsatzteams auszubilden. Er stützte sich vor allem auf die vielen Seelsorger, die bereits seit 2013 in Goma in CPT-Kursen ausgebildet wurden. Ziel ist es, die Gemeinden zu mobilisieren, um die Ausbreitung von Covid 19 zu stoppen.

Das Zeugnis dieses Engagements ist auf der Website Heal Africa zu finden (auf das Bild klicken) :

Dieses Projekt hat den Auftrag:
"mit Kirchen und medizinischen Einrichtungen zur Gemeinschaftsbildung und -transformation für ganzheitliche (psychosoziale, spirituelle und wirtschaftliche) Heilung im Kontext verschiedener traumatischer Situationen einschließlich Massaker, bewaffneter Konflikte, sozialer Ungerechtigkeiten, sozioökonomischer Ungleichheiten, sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt zusammenarbeiten. Diese Situation hat sich auf die Bevölkerung ausgewirkt, indem sie sie verletzlich, traumatisiert, verarmt, zerbrechlich macht... Darüber hinaus hat die Ebola-Virus-Krankheit mehrere Familien, Dörfer und Städte in der Provinz in Trauer gestürzt".

Das Seelsorgeteam im Auftrag von Heal Africa

Seine Ziele sind:

  • Information der Gemeinden über negative Emotionen und Stressbewältigung im Zusammenhang der COVID-krise
  • Ausstattung der kommunalen Anlaufstellen mit Sensibilisierungs- und Präventionsmöglichkeiten
  • Wiederherstellung der Hoffnung der traumatisierten Bevölkerung in den drei Städten Goma, Beni und Butembo

Einkerkerung und Freilassung lösen bei den überwachten Personen große Angst aus. Dies rechtfertigt die psychosoziale und spirituelle Betreuung der Gemeinschaften im Osten des Congo. Es gibt auch Widerstände oder problematische Interpretationen, die durch angemessene Information und Schulung überwunden werden können.

Die Wiederaufnahme der CPT-Ausbildungskurse für Seelsorger ist für Ende 2020 vorgesehen.

Auszug aus Libre Afrique vom 14. September 2020:

"Auf sozio-politischer Ebene ist die wirtschaftliche Lage nach den 17 Jahren der Macht von Joseph Kabila und den ersten 20 Monaten Félix Tshisekedi für die Mehrheit des kongolesischen Volkes katastrophaler denn je. Die zahlreichen Veruntreuungen und die finanzielle Misswirtschaft haben das Land völlig ausgelaugt. Keine Investitionen, keine Arbeitsplätze! Außerhalb des Bergbausektors wird der Congo zu einer wirtschaftlichen Wüste! Eine hypothetische Vereinbarung mit dem IWF lässt die neue Regierung weiterhin träumen. Unterdessen ist das kongolesische Volk ins Elend gestürzt".

Übersetzt von Klaus Völlmin.

Eine neue Formel für die Generalversammlung

Communiqué

Eine neue Formel für die Generalversammlung

Die Schweizerische Vereinigung Projet-CPT-Congo wurde 2012 gegründet, um die Verbindung zwischen unseren Partnern im Congo und den Spendern in der Schweiz zu gewährleisten und um die Ausbildung von Seelsorgern in der klinischen Seelsorge CPT finanziell und personell zu unterstützen.

Mit einem kleinen dreiköpfigen Komitee (Klaus Völlmin, Marc Jeannerat, Jean-Claude Schwab), das von einigen wenigen Vereinsmitgliedern unterstützt wurde (einer von ihnen, aktiv und sehr geschätzt, ist vor kurzem verstorben), hat die Leitung gut funktioniert.

Nach acht Jahren haben die Gründer die ganze Situation ins Blickfeld genommen, da die Gesamtsituation des Projekts Absicherung verschiedener Art nötig macht. Glücklicherweise stieß ein Anfang des Jahres im Kanton Neuenburg lancierter Aufruf auf ein sehr positives Echo, und Ende August trafen sich fünfzehn Personen in Saint-Blaise zu einer neuen Generalversammlung. Alle Anwesenden traten der Vereinigung bei, soweit sie noch nicht auf der Mitgliederliste standen.

Dieses Seelsorgeausbildungsprojekt hat bisher 275 Teilnehmer in Krankenhauskurse von je sechs Wochen Dauer zusammengebracht. Angesichts der kleinen Schweizer Streitkräfte ist dies ein recht erstaunliches Ergebnis. Getragen wird es heute von vierzehn kongolesischen Pfarrern – sie sind anerkannt ausgebildet -, die aus dem Projekt kamen und nun in den Weiten des Landes tätig sind.

An der gleichen Generalversammlung konnten zwei Personen aus den Kantonen Aargau und Bern eine sehr willkommene Erweiterung des Komitees verzeichnen. In der kommenden Zeit werden die neuen Mitglieder in der Lage sein, ihre an der Versammlung gemachten Vorschläge umzusetzen, darunter auch die Idee einer Reise einiger von ihnen in den Congo. Einige von ihnen können auch schrittweise an Routineaufgaben herangeführt werden.

Abschließend ist es keine Übertreibung, von einer willkommenen Veränderung eines Projekts zu sprechen, das im Zentrum des afrikanischen Kontinents eine solche Bewegung verursacht.

Sonntag, 1. November 2020

Eine Quarantäne, die zur Arbeit gerufen hat...

Eine Quarantäne, die zur Arbeit gerufen hat...

Seit dass sich die Coronapandemie auch im Congo ausgebreitet hat, mussten auch alle unsere Kursveranstaltungen der Klinischen Seelsorgeausbildung (CPT) abgesagt werden. Doch sowohl in der Quarantäne - wie auch in der Lockerungszeit - waren unsere CPT-Ausbildern aktiv! Hier einige Spuren davon!

In Kinshasa war es Alfred Mbuta, Gründer und Kursleiter CPT

Alfred Mbuta erhielt von der Eglise du Christ au Congo (Vereinigung der reformierten Kirchen) den Auftrag, der Bevölkerung dieser immens grossen Stadt eine Botschaft des Vertrauens zu schenken, um den grossen Anforderungen der Pandemie gewachsen zu sein. A.Mbuta hat die Gelegenheit genutzt, die Menschen auf die Realitäten der Pandemie aufmerksam zu machen und ihnen mit den Mitteln des Schutzes einen gangbaren Weg zu zeigen. A.Mbuta hat sich auf verschiedensten Kanälen des Fernsehens an die Bevölkerung gewendet. Anfänglich war es ganz wichtig, den Zuschauern die grössten Aengste zu verkleinern. Das war sehr wichtig, weil viele Menschen in depressive Zustände fielen.

Alfred Mbuta am fernsehen

Als Suzammenfassung:

  1. Leistet der Angst Widerstand! Ein positiver Test bedeutet nicht den Tod! Bleiben wir erst ruhig, denn Angst macht erst recht krank! Sie hindert uns am Gesundwerden! Suchen wir also die Ruhe!
  2. Rückzug ist ein bekanntes Thema in den biblischen Geschichten: «Geh, mein Volk, zieh dich zurück in dein Haus! Warte bis das Unheil vorüber ist!» Kehren wir also bei uns ein und geben uns erst Ruhe!
  3. Lasst uns jetzt die Grenzen der Quarantänemassnahmen beachten! Bleiben wir zu Haus, lasst uns Abstand nehmen und regelmässig die Hände waschen!

Informationsabende fanden in vielen Zentren und Kirchgemeinden statt!

Ein Flugblatt mit neun Seiten entstand und wurde in grosser Zahl überall in der Stadt verteilt.

Anfangs August versammelte Alfred Mbuta die Verantwortlichen der 53 Mitgliederkirchen der Eglise du Christ au Congo. Er informierte und verteilte Informationsmaterial.

Mit seiner Equipe besuchte A.Mbuta auch eine Reihe von Jugend- und Kinderzentren. Dies war im Blick auf die zahlreichen sog. Strassenkinder sehr wichtig.

Während der Monate Juni und Juli wurde es wichtig, auf ein sinnvolles Verhalten beim Aufheben der Quarantänemassnahmen Mitte August hinzuweisen.

Mitte September gaben die Statistiken ein hoch erfreuliches Bild: die Zahl der Menschen, die vom Coronavirus befallen waren, lag erfreulicherweise sehr tief! Dies ist umso bemerkenswerter, weil in den Prognosen weit höhere Zahlen befürchtet waren! Dies ist ein Grund zu grosser Freude und Dankbarkeit, ist es doch gerade in den engen Verhältnissen der Hauptstadt äusserst schwierig, sich an die Distanzregeln zu halten. In Kinshasa muss jeder täglich unterwegs sein für das Allernötigste… So lässt sich nur eines sagen: Gott sei herzlicher Dank!

Jean-Claude Schwab (Übersetzung KV)
Die Personen, welche die Träger des Projektes zu treffen wünschen, sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen.

Freitag, 10. April 2020

Wir sind alle auf dem gleichen Schiff

Wir sind alle auf dem gleichen Schiff

Durch die gegenwärtige Corona-pandemie sind wir zurzeit alle auf dem gleichen Schiff. Im Congo wird auch gegen die Ansteckung gekämpft allerdings mit andern Waffen als bei uns. Bei der Regierung sind Verwirrung und Widersprüchlichkeit wahrzunehmen. Die Schulen sind geschlossen und allgemein gilt ein Ausgangsverbot. Doch es ist ein Ding der Unmöglichkeit, einem Volk, das im täglichen Kampf um Ernährung auf die Strasse muss, dies zu verbieten. Die Congolesen haben keine anderen Mittel als Gott zu vertrauen und zu beten. Gewiss, die Distanzregeln werden beachtet.

Hier ein Echo von unseren Partnern:

Alfred Mbuta

Alfred Mbuta ist Initiant und Verantwortlicher für die Spitalseelsorge im Auftrag der evangelischen Kirchen des Congo (ECC). Auch er versucht die Menschen seines Volkes zu ermutigen in den örtlichen Medien.

Wenn jemand gewahr wird, dass er von Corona befallen ist, ist es zentral wichtig, dass er nicht in Panik verfällt. Dies empfiehlt Alfred Mbuta in seinem Interview am 6.April am Radio. Er unterstreicht seine Feststellung, dass eine Panikreaktion der grösste Feind ist im Umgang mit der Krankheit. Er betont im Weiteren, dass jede Begleitung grössten Wert legen soll auf die Heilung aus dem Inneren der Persönlichkeit. Er unterstreicht, dass jede Heilung von Innen heraus den ganzen Menschen erfassen will.

Er erinnert weiter daran, dass in dieser Corona-zeit die Kirchen wohl geschlossen sind, der Himmel aber immer für alle, die vertrauen, offen steht! Somit lädt er uns kraftvoll ein zum Beten um Schutz in dieser Pandemie und einer Erneuerung des Vertrauens in Gott. Am Schluss bedauert er das Fehlen organisatorischer Massnahmen von Seiten des congolesischen Staates gegen die Pandemie.

Das Spital von Heal Africa in Goma

Dieses Spital gehört zu unserer Partnerschaft. Seine Verantwortlichen haben sich vom Konzept der Seelsorgeausbildung inspirieren lassen und organisieren selber CPT-Kurse mit unseren Kursleitern. Die Heal Africa – häuser waren ihrerseits an vorderster Front bei der Bekämpfung der Ebola-krise. Sie bereiten sich auch auf die Corona-krise vor!

Hier noch ein Ausschnit aus einem Text des Journalisten Litsani Choukran. Choukran hat eine erstaunliche Perspektive im Blick auf das congolesische Volk.

Der Congo wird das Coronavirus überleben,
seine Regierungsautoritäten aber kaum!

Hier klicken für mehr Auskunft darüber !

«Der Congo steht zweifelsohne vor schwierigen Tagen. Im Moment sind – nach offizieller Angabe erst 109 Personen davon befallen. Experten rechnen allerdings mit einer verschärften Zunahme in der nächsten Zeit. Dennoch, auch wenn die aktuelle Regierung in keiner Weise auf die Krise vorbereitet ist, fatal soll diese Krise für das grosse majestätische Volk nicht werden. Die Krise hat bislang alle Länder getroffen, die Übertragungsgefahr ist nirgends gebannt. Der Congo ist ein Land, das schon alles erlebt hat. König Leopold II. war dem Congo nicht gewachsen, Patrice Lumumba hat im Grab geendet, das Volk diejenigen überlebt, die das Land aufspalten wollten, auch der Mächtige Mobutu musste nach 32 Jahren abgeben. Der Congo hat viel Not erlebt und ÜBERLEBT! Die Mächtigen haben einander abgewechselt, doch das Land ist offen geblieben: gastfreundlich, fröhlich, ein Ort, an dem die Widerstandskraft zu Hause ist und bleibt! Im Congo ist die Kraft da, gegen Covid-19 zu kämpfen. Im Congo haben die Menschen gelernt, schwierige Herausforderung zu überstehen, denn dieses Volk ist stark und wird den Virus überleben. Es bleibt zu Hause trotz seines Hungers, findet auch das Nötige um sich die Hände zu waschen und das Virus nicht weiter zu geben».



Leserinnen und Leser, die sich angesprochen fühlen und Kontakt aufnehmen möchten
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Dienstag, 18. Februar 2020

Tätigkeitsbericht 2019

Tätigkeitsbericht 2019


Inhaltsverzeichnis


Klicken Sie im Inhaltsverzeichnis auf einen Titel, um den entsprechenden Absatz anzuzeigen.

Einführung

Veränderungen im Land

Entwicklung des Projekts, Praktika im Jahr 2019

Unser Verein

Buchhaltungsdaten

Zeitgleiche Entwicklung

Weitere Elemente

Zur Erinnerung: die Definition des Projekts

Informationen zum Vereinsausschuss

Spenderinformationen

Das CPT, seine Geschichte, seine Grundlagen und Dimensionen

Vom Verein angewandte Grundsätze

Freiwilligenbeiträge

Beiträge von Teilnehmenden

Auswertung

Laufendes Training

Schulung von Betreuern, Trainern und Kursleitern

Aufsicht

Auswirkungent

Der Schweizer Verein „CPT-Projekt im Kongo“ sammelt Mittel und unterstützt kongolesische Projekte zur fachlichen Ausbildung von Pfarrern und Kursleitern. In diesem Blog finden Sie zahlreiche Informationen zu Aktivitäten im Congo sowie zu den in diesem Zusammenhang geschulten kongolesischen Supervisoren. Link zum congolesischen Blog

Dieser Bericht gibt Auskunft über die Aktivitäten der Projektverantwortlichen in der Demokratischen Republik Congo sowie über die Aktivitäten des Schweizerischen Vereins.

Die Lebensbedingungen in der Demokratischen Republik Congo und die Aussichten auf einen Ausweg aus der Krise verbessern sich trotz der berechtigten Erwartungen nach den Regierungswechsel zu Beginn des Jahres nicht. Wir könnten die gleiche Einführung wie im letzten Bericht verwenden. Wir hoffen, dass die Konzernverantwortungsinitiative in der Schweiz akzeptiert wird und eine der Ursachen für die schamlose Ausbeutung des kongolesischen Reichtums bekämpfen kann.

Die Ebola-Epidemie im Nordosten wurde noch nicht unter Kontrolle gebracht. Damit geht die Gewalt weiter und breitet sich auf die Städte aus, auch in denen CPT-Kurse angeboten wurden wie Bunia und Goma. Es sind konkrete Bedrohungen da, wie die Organisatoren belegen. (siehe den Bericht über das Bunia-Praktikum). Dies verleiht dem Kurtsgeschehen eine besondere Intensität und führt zu einer noch stärkeren Motivation der Auszubildenden und Leitenden. Das Vorhandensein kompetenter Unterstützung für die Opfer ist klar von entscheidender Bedeutung.

Goma Praktikum

17 Teilnehmer nahmen an diesem Kurs teil, der sofort von tragischen Nachrichten geprägt war: Der Tod eines Pfarrers infolge der Ebola-Virus-Krankheit. Diese Nachricht sorgte bei den Teilnehmern für große Besorgnis. Die vollständige Unterbrechung des Kurses war sogar vorgesehen. Ein Großteil der Aktivitäten im Krankenhausumfeld findet in engem Kontakt mit den Patienten statt.

Vertreter der WHO wurden eingeladen, die Auswirkungen und Risiken dieser Krankheit vorzustellen. Nach diesem Austausch ging das Praktikum wie geplant weiter!v

La ville de Die Stadt Goma, die knapp eine Million Einwohner hat, wächst am Fuße des Nyiragongo-Vulkans. Dieser Umstand veranlasste die Teilnehmer, die während des Kurses organisierte traditionelle Exkursion diesem Thema zu widmen. Das Goma-Vulkanobservatorium entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Katastrophenschutz eine neue Bildungs- und Informationspolitik zum Schutz der Bevölkerung, um zu lernen, wie man in unmittelbarer Nähe von Vulkanen lebt.

Die Laven aus den Ausbrüchen von 1977 und 2002 zerstörten die gleichen Wege. Die Vulkanologen schätzen, dass die Lava eines nächsten Ausbruchs denselben Spuren folgen wird. Sie glauben, dass während des nächsten Ausbruchs der Flughafen Goma, ein dicht besiedeltes Gebiet und das Heal Africa Hospital selbst betroffen sein könnten. Leider bleiben die Behörden passiv. Das Praktikum begann am 3. Juli und endete am 9. August.

In diesem Jahr wurden neben dem Goma-Kurs zwei Kurse in neuen Regionen und Städten initiiert:
  • In Bunia, din der Provinz Ituri, ganz in der Nähe des Ebola-Ausbruchs und den Orten militärischer Gewalt. Dort befindet sich ein großes evangelisches medizinisches Zentrum (an drei Standorten, einschließlich Nyankundé), das ein Modell für die harmonische Integration der Seelsorge in die Krankenhausstruktur bietet.Dieses Praktikum begann am 1. August und endete am 7. September.
  • In Boma , im äußersten Westen des Landes findet ein weiterer Kurs statt. Mehrere ehemalige Auszubildende hatten von früheren Kursen in der Hauptstadt profitiert und mit Begeisterung einen Kurs für ihre Kollegen dieser Region organisiert. Dieses Praktikum begann am 28. September und endete am 26. Oktober.

Darüber hinaus stehen vier Supervisorenanwärter in der Ausbildung am Ende ihrer Ausbildung, die 2011 für die einen und 2014 für die anderen begann. Sie bereiten sich darauf vor, ihre Anerkennungsprüfungen im März 2020 abzulegen, die vom Referenzausschuss organisiert werden.


Unser Verein "CPT im Congo"

Die Frage nach der Zukunft des Vereins wird von hoher Dringlichkeit.

Eine Entscheidung muss zwischen einem Ende im Dezember 2021 oder einer Fortsetzung in einer anderen Form getroffen werden.

Dann muss die Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl von Personen überprüft werden, um eine aktive Zusammenarbeit unter den Mitgliedern des Vereins zu ermöglichen. Es stellt sich dann die Frage, welche Aufgaben ausgeführt werden.

Buchhaltungsdaten

Einkünfte
Beiträge von Einzelpersonen 20'870.05
Beiträge von Kirchgemeinden 13'907.20
Beiträge von Institutionen28'540.00
Beiträge von Kantonalkirchen5'750.00
_________
Gesamte Spenden69'067.25
  
Lasten
Subventionen für die Aktivität im Congo35'030.60
Reisekosten151.00
Verschiedene Kosten3'544.30
_________
Gesamtkosten38'725.90
  
Jahresüberschuss30'341.35

Statistische Tabellen

In dieser Tabelle können Sie die Entwicklung des Projekts verfolgen:

CPT-Kurs
Ort und Jahrgang
Teilnehmer Dauer in Tagen Tage x Teilnehmer
Kinshasa 2010 10 42 420
Kinshasa 2011 16 30 480
Kinshasa 2012 16 37 592
Goma 2013 12 37 444
Kisangani 2013 10 37 370
Kinshasa 2013 8 37 296
Kinshasa 2014 8 37 296
Mbuji Mayi 2014 10 37 370
Goma 2014 12 37 444
Kisangani 2015 7 37 259
Kinshasa 2015 11 37 407
Mbuji Mayi 2016 8 37 296
Kinshasa 2016 8 37 296
Goma 2016 14 37 518
Kisangani 2017 6 37 222
Kinshasa 2017 10 37 370
Goma 2017 12 37 444
Goma 2018 14 37 518
Mbuji-Mayi 2018 13 37 481
Kinshasa 2018 12 37 444
Goma 2019 ;
Congo-EST
17 37 629
Bunia 2019 :
Congo-NORD
17 37 629
Boma 2019 :
Congo-OUEST
10 28 280
Durchschnittlich 11,3 36,5 398,4
Gesamtsumme 261 840 9 505
Akkreditierung 2016 14 7 98
Gesamtsumme 275 847 9603

St.Blaise, den 31. Januar 2020

CPT-Projektverband im Kongo
Der Vorsitzende: Der Sekretär:
Jean-Claude Schwab Klaus Völlmin


Zur Erinnerung: Definition des Projekts

Es geht darum, Pfarrer in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Congo und anderen großen Zentren auszubilden. Dieses Projekt hat ein institutionelles Doppelgesicht. Die Schweizer Seite besteht im Verein CPT Congo. Die congolesische Seite in der Kirche Eglise du Christ au Congo, genauer gesagt der Nationalen Seelsorge-Direktion. Die Verantwortlichkeiten und Aufgaben jeder Seite sind klar abgegrenzt. Gemäß Artikel 3 seiner Satzung sammelt der Schweizerische Verein Gelder und überweist sie. Die Nationale Seelsorge-Direktion, die jetzt vom Aufsichtsrat und ihrem Ständigen Amt unterstützt wird, organisiert Schulungen, sammelt Studentenanmeldungen, stellt Trainer - Schweizer und Kongolesen - ein und sorgt für die Verwaltung.

Die Schnittstelle zwischen den beiden Seiten des Projekts ist drei Personen anvertraut, die auf die Ausbildung von Pfarrern nach der Methode des Clinical Pastoral Training (CPT) spezialisiert sind: Der Präsident und der Sekretär des Vereins, Klaus Völlmin und Jean-Claude Schwab einerseits und Alfred Mbuta, Nationaldirektor der Seelsorge beim ECC andererseits. Diese drei Persönlichkeiten kennen sich gut und stehen seit mehreren Jahren in nahezu ständigem Kontakt. Ihnen werden zum Beispiel Mittel anvertraut und sie leiten sie sicher und kostengünstig weiter.


Informationen zum Vereinsausschuss

Klaus Völlmin (bkvoellmin@bluewin.ch ) pensionierter deutschsprachiger Pfarrer, ist ein aktiver zweisprachiger CPT-Supervisor. Er war am Leben des CPT seit seiner Einführung in der deutschsprachigen Schweiz beteiligt. Er übernimmt die Präsidentschaft und die Förderung des Vereins für die deutschsprachige Seite.

Jean-Claude Schwab (jct.schwab@bluewin.ch) Pfarrer im Ruhestand, aktiver CPT-Supervisor, ist der Sekretär des Vereins, dessen Hauptsitz sich in seinem Haus befindet.

Marc Jeannerat (mjeannerat@bluewin.ch), ehemaliger Pfarrer und Direktor des CSP Bern-Jura, leitet die Verwaltung und IT-Arbeit.

Ruedi Erb ist verantwortlich für den Kontakt mit deutschsprachigen Institutionen und Gebern.

Die Amtszeit der Mitglieder des Vereins und des Ausschusses ist zeitlich nicht begrenzt.


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Spenderinformationen

Über hundert Spender des Vereins verteilen sich auf Stiftungen, Institutionen und Personen, die für den Umfang des Projekts sensibel sind in katholischen als auch protestantischen, deutsch- und französischsprachigen Kirchgemeinden. Ihre Einstellung erfordert einen erheblichen Informationsaufwand seitens der Aufsichtsbehörden, die das Projekt durchführen. Die Spender werden regelmäßig über einen zweisprachigen Blog und E-Mails informiert.

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Das CPT, seine Grundsätze, sein Geltungsbereich.

Die klinische Seelsorgeausbildung für Pfarrer besteht aus einer Vielzahl von Einzel- und Gruppentreffen und gemeinsamen Übungen. Jeder, der in Beziehung arbeitet, zuhört und spricht, braucht seinerseits gegenüber denen, die ihm zuhören, ihn beobachten, mit ihm interagieren verschiedene Aktivitäten, die es ihm ermöglichen, sich seiner Persönlichkeit, seiner Handlungs- und Wirkungsweise bewusst zu werden. Das CPT integriert die jedem einzelnen eigene spirituelle Dimension. Ziel ist es, die berufliche Identität zu verfeinern, die Ressourcen und Kapazitäten der Person auf realistische Weise einzuschätzen und ihre Kreativität zu entwickeln.

Die Wurzeln dieses Vorgehens müssen wir in den USA vor weniger als einem Jahrhundert suchen. Nach einer langsamen Entwicklung in der angelsächsischen Welt gewann die Methode die Niederlande und die germanische Welt, bevor sie in die Frankophonie eindrang.

Die Urheberschaft einer Einführung des CPT in Afrika liegt bei den congolesischen Kirchen. Sie beauftragten Pfarrer Alfred Mbuta, diesen speziellen Schulungsbedarf zu decken. Er kontaktierte 2008 die Spital-Seelsorge in Lausanne, um logistische Unterstützung zu erhalten. Die Vereinigung für Seelsorge der französisch-sprachigen Schweiz erhielt diese Anfrage und beauftragte Jean-Claude Schwab, einen akkreditierten CPT-Kursleiter, mit der Umsetzung einer angemessenen Antwort.

Die Anfänge waren pragmatisch: Sie kontaktierten einen zweiten Kursleiter, Klaus Völlmin, sammelten Spenden und richteten Pionierkurse ein. Am 26. Juni 2012 wurde ein Verein gegründet, der darauf abzielt, Mittel zu beschaffen und sie nach Ermessen der Aufsichtsbehörden für eine ordnungsgemäße Verwendung so effizient wie möglich zu übergeben. 2013 fanden zwei große Veranstaltungen statt: die Anerkennung des ersten kongolesischen Kursleiters und das erste Praktikum, das vollständig in afrikanischer Hand liegt!

Vereinsziele

Der Verein möchte Kirchen in der Demokratischen Republik Congo (Congo Kinshasa) bei ihrem Ausbildungsprojekt für Krankenhausseelsorger unterstützen.

Vom Verband angewandte Grundsätze

  • Die Kohärenz zwischen der praktischen Realität und dem, was berichtet wird, ist absolut.
  • Die Konten sind vollständig, sie stellen Gesamteinnahmen und -kosten dar, die Beträge sind brutto.
  • Die Konten basieren auf dem Bankkonto des Vereins bei der Kantonalbank des Kantons Bern.
  • Der gesamte Jahresabschluss, die Bilanz, die Ergebnisse und das Journal werden der Generalversammlung des Vereins vollständig vorgelegt. Eine vollständige Überprüfung ist schnell, offensichtlich und sehr einfach.
  • Die Konten werden von einem anerkannten lokalen Treuhänder überprüft.
  • Bewegungen werden an dem Tag aufgezeichnet, an dem sie physisch ausgeführt wurden. Alle Vermögenswerte sind Liquidität, die unverzüglich mobilisiert werden kann.
  • Die Konten des Vereins beschränken sich auf seine gesetzlichen Pflichten, das Sammeln von Spenden und die Bereitstellung von Subventionen.
  • Die Glaubwürdigkeit der Behauptungen wird auf den höchsten Punkt gebracht.

Freiwilligenbeiträge:

Eine Schätzung der versteckten Einnahmen aufgrund von Freiwilligentätigkeiten kann die folgenden Mindestzahlen ergeben:
  • Die Investition in die Zeit des Projektleiters, Pastor Alfred Mbuta.
  • Die Arbeit der beiden Schweizer Trainer.
  • in Schulungsdiensten
  • in relationalen und administrativen Infrastrukturarbeiten in der Demokratischen Republik Kongo
  • in Vorbereitung auf die Ausbildung in der Schweiz und in Abstimmung mit Partnern in der Demokratischen Republik Kongo auf der Suche nach Geldern in der Schweiz

Oder 2520 Stunden bei 50$/Stunde = 126'000 $

Beiträge der Teilnehmer:

der Teilnehmer trägt zu den Praktikumskosten in Höhe von 100 USD bei - 100 USD, - x 34 Praktikanten $ 3'400
Die Kosten für den Transport zum Praktikumsort werden entweder von ihnen selbst oder manchmal von den Einrichtungen übernommen, die sie entsenden: $ 20'400
Der Verlust von Nebenverdiensten wird von den meisten anderen NGOs kompensiert, die 5 Wochen lang Schulungsseminare in der Demokratischen Republik Kongo zum Preis von 200 bis 500 USD pro Person anbieten. Dies sind Verdienstausfälle durch den Verzicht auf zusätzliche Erwerbsberufe nach den Praktika. Das CPT-Projekt zahlt diese Entschädigungen nicht. $ 10'500
Beiträge lokaler Partner: Gehalt des nationalen Seelsorgedirektors, der das Projekt durchführt, durch die ECC, ohne die Kosten für den CPT-Kurs in Goma $ 40’500
Co-Moderatoren, Supervisor-Trainer in der Ausbildung erhalten eine Entschädigung von 200 USD für ein Praktikum. Sie hätten normalerweise 400 Dollar. $ 1'200
Was das Gehalt betrifft, erhalten die meisten es während ihres Mandats nicht oder nur teilweise. $ 9'600
Dies ergibt einen versteckten Umsatz von rund $ 85'600

Auswertung

Ein Test am Ende des Kurses wird mit einer praktischen Bewertung erstellt.

Dieser Test besteht aus einer Selbsteinschätzung des Auszubildenden durch sich selbst und seiner Kursleiter anhand festgelegter Raster und seiner eigenen ursprünglichen Ziele. Es setzt voraus, dass der Auszubildende alle angeforderten Arbeiten abgeschlossen hat; und dass während des gesamten Trainings eine permanente Bewertung durchgeführt wurde. In der Aufsicht beurteilt sich der Auszubildende in Übereinstimmung mit seinen Ausbildern anhand der Ziele, die er sich zu Beginn gesetzt hat. Dieser Test ist daher kein akademischer Test, der ein erworbenes Fähigkeitsniveau bescheinigt, sondern eine Bewertung der Entwicklung seiner Fähigkeiten. Die Einschätzung des Vorgesetzten zeigt ihm, wo er noch Fortschritte machen kann.

Laufendes Training

Ausgebildete Pfarrer werden 2 aufeinanderfolgende Jahre lang begleitet. Der Nationale Seelsorgedirektor steht mit jedem in Kontakt, bietet Fortbildungstreffen an, überprüft den Fortschritt und die Angemessenheit der Verpflichtungen jeder Person.

CPT-Kurse werden in einem oder mehreren Krankenhäusern angeboten. Hier findet die Übung statt. Dies setzt voraus, dass das Management der betroffenen Krankenhäuser vom Projekt kontaktiert und ihre Zustimmung gegeben hat. Oft ist diese Vereinbarung jedoch nur formell und basiert auf der einfachen Glaubwürdigkeit des Vorsitzenden des ECC und der Ausbilder ohne konkrete Kenntnis des Projekts. Bei der Erstellung des CPT erfahren diese Abteilungen konkret, worum es bei dieser Schulung und dieser Seelsorge geht, sowie um den Gewinn für die Verbesserung der von ihnen angebotenen Krankenhausversorgung. Sie werden dann eher bereit sein, einen solchen Dienst nicht nur anzunehmen, sondern auch zu wünschen, dass er in ihrer Einrichtung eingerichtet wird.

Schulung von Betreuern, Trainern und Kursleitern

Methodische Schulungen werden regelmäßig organisiert (wenn möglich alle 2-3 Jahre).

Die Häufigkeit dieser Kurse hängt ab:
  • die Anzahl potenzieller Kandidaten (die mindestens 2 CPT-Kurse absolviert haben), die fähig und verfügbar sind,
  • die Absorptionskapazität dieser Kandidaten, d. h. die Anzahl der CPT-Kurse, die ihnen angeboten werden können;
  • den tatsächlichen Bedarf des Ausbildungssektors (minimale und maximale Anzahl verfügbarer Aufsichtsbehörden)
  • den tatsächlichen Bedarf des Ausbildungssektors (minimale und maximale Anzahl verfügbarer Aufsichtsbehörden)
  • finanzielle Mittel, die zur Verfügung stehen.

Aufsicht

Co-leiter in der Ausbildung werden von akkreditierten Leitern beaufsichtigt. Dies setzt voraus, dass akkreditierte oder anerkannte Aufsichtsbehörden an den Orten verfügbar sind, an denen akkreditierte Aufsichtsbehörden leben.


Derzeit üben Professor Masiala sowie der Betreuer Alfred Mbuta, der Dekan der Fakultät für Psychopädagogik von Kisangani, diese Funktion sowie die akkreditierten Betreuer aus.

Auswirkungen

Die Auswirkungen auf die Kranken wurden bisher weder bei ihnen noch bei ihren Familien oder Betreuern systematisch gemessen. Die mehrfachen Aussagen von Patienten, die von den Pfarrern gemeldet wurden, weisen auf eine hohe Zufriedenheitsrate hin.

Genauer gesagt, die Patienten, die ihre Rückmeldung gaben, drückten ihre Dankbarkeit dafür aus, dass sie angehört, ernst genommen, in ihrem Sein und Unglück anerkannt, in ihrer Verzweiflung gefunden wurden. Ihnen wurde dabei geholfen, aus ihrer Notsituation herauszukommen und ihre eigenen Ressourcen zu entdecken. Einige zeugen auch von ihrer raschen Besserung, andere von ihrer Heilung oder von der Stärkung ihres Lebensweges ...

Beeindruckend ist auch die Wirkung auf die Auszubildenden. Dies ist wichtig, da sie die Hauptfiguren des Wandels sind.

Sie kommen zum CPT-Kurs, um Werkzeuge und Fähigkeiten im Dienste ihres Unterstützungsministeriums für leidende Menschen zu erwerben. Und sie entdecken, dass es sie selbst sind, ihre eigene Person ist das Hauptwerkzeug! Sie profitieren daher nicht nur vom Erwerb von Fähigkeiten, Know-how und zwischenmenschlichen Fähigkeiten, sondern auch von der tiefgreifenden Veränderung ihres Seins, ihrer Mentalität. Sie lernen, aus ihren eigenen Ressourcen zu schöpfen. Ein Jahr nach ihrem ersten CPT-Kurs wird eine Umfrage unter ihnen über die Auswirkungen auf ihr Leben und ihren Dienst durchgeführt. Sie berichtet über die wichtigen Auswirkungen der Ausbildung auf ihr Leben und ihren Dienst (vor allem auf die große Vielfalt der Einsatzorte).


Die Personen, welche die Träger des Projektes zu treffen wünschen, sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Ein erster Bericht aus dem Kurs in Boma
von Grégoire Ntobo

Ein erster Bericht aus dem Kurs in Boma
von Grégoire Ntobo

Lien vers la version française...

Accès aux documents locaux...


Vor wenigen Tagen der erste CPT-Kurs in Boma begonnen! Von Grégoire Ntobo liegt uns eine erste Notiz vor:

Seit dem 13.September ist unser erster Kurs in Boma (ganz im Westen des Congo am Meer gelegen) in Gang. Wir konnten starten in Gegenwart der Verantwortlichen von Staat, Politik, dem Gesundheitsminister und den Spitalbehörden. Wir arbeiten mit 10 Teilnehmenden, einem Kollegen, der Theologe und Mediziner ist, zwei Spitalseelsorgern, einem Schulseelsorger, einer Sozialarbeiterin und 5 Gemeindepfarrern.

Übersetzung Klaus Völlmin


Die Personen, welche die Träger des Projektes zu treffen wünschen, sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen.

Dienstag, 22. Oktober 2019

CPT Seelsorgekurs in Bunia 2019

CPT Seelsorgekurs in Bunia 2019

Einleitung

Wirklich eine Weiterbildung nicht wie andere! Welch freundliche Bewahrung durften wir in dieser Zeit August-September 2019 in Bunia erleben! Noch klingen uns die Schreie der Vorbeifahrenden und Vorbeigehenden in den Ohren: Mörder, Kidnapping, Brandstifter, Preiserhöhung, Ebola! – Über die Menschen um uns und unsere Kursgruppe brandeten immer neu heftige Gefühle, Schrecken und Aufregung bewegten uns. Für uns ist das ein deutlicher Appell, innig zu Gott zu flehen und um Hilfe in allen Belangen zu bitten. Der Präsident der Congolesischen Kirche bringt dies bei seiner Ansprache auf den Punkt: «die Christen lassen sich eher vom Weltgeschehen beeinflussen, als dass sie das Weltgeschehen beeinflussen..» Wir sind am Ende der Kurszeit tief berührt davon, dass wir abgesehen von Kleinigkeiten wunderbar bewahrt worden sind. Kursleiter Tsongo schreibt den Schlussbericht munter, obwohl er nicht bei guter Gesundheit ist!

Zur Kurszeit

Am Ende unseres Kursunternehmens am 7.September sind alle Beteiligten von grosser Genugtuung erfüllt, besonders auch die verschiedenen Kirchen- und Ortsbehörden und vorallem die Spitalleitung. Die Übergabe der Kursanerkennungen im Amphitheater der medizinischen Hochschule wurde zu einem tief bewegenden Moment.

Der Kurs – erfreulicherweise der erste in Bunia (in der Nähe des Lac Albert im Osten des Landes) - wurde von den beiden anerkannten Supervisoren Kasereka Tsongo und Samuel Aluta geleitet. Sie wurden ergänzt durch Adriko Irumu, in Ausbildung zum Kursleiter. Ursprünglich sollte Bylord Ilanga den Kurs leiten, Bylord fiel aber durch eine plötzlich notwendige Operation aus. Glücklicherweise konnte Tsongo die Leitungs- und glücklicherweise auch die Logistikaufgaben übernehmen. Mit ihnen waren elf Teilnehmende. Vorgesehen waren auch zwei Referate von weiteren Fachleuten. Da diese aber aus verschiedenen Gründen ausfielen. sprangen wir drei Leitende mit spannend erlebten Referaten («das Bad individueller Supervision», «gewaltfreies Kommunizieren» und «wie gelingt es uns ‘Erleichterer’ zu sein» ) ein.

Samuel Aluta Tsongo Kasereka Adriko Irumu

Die Teilnehmenden betonten wiederholt und intensiv den Wunsch, dass weitere Kurse in einer der vier umliegenden Provinzen (Ituri, Haut-Uele, Bas-Uele, und Tshopo) angeboten würden. Vorausdenkend beklagten sie auch die hohen Kosten, wenn einer der Ihren in absehbarer Zeit für eine Methodikausbildung nach Kinshasa gehen sollte. Bemerkungen wie diese haben deutlich gemacht, wie gross das Bedürfnis nach weiterer (praktischer) Ausbildung ist! Ja, unsere Freude war sehr gross, zu spüren, wie sehr die Teilnehmenden diese Chance der Weiterbildung geschätzt haben. Bei den vier teilnehmenden Frauen konnten wir feststellen, wie erfreulich hoch ihre Kompetenzen sind!

Abschied

Bei Kursschluss sind unsere Teilnehmenden und besonders auch die begleiteten Patienten tief bewegt. Patienten und Pflegende drücken auf berührende Weise ihre Anerkennung aus! Eine Patientin: «Wenn Sie, liebe Seelsorger, jetzt weggehen, nehmen Sie uns jeden Schnauf!» Ein Pfleger: « Ihr habt die Atmosphäre in unserem Spital tiefgreifend verändert! Eure regelmässige Präsenz erlebte ich als wäre Gott selber mitten in unserer Arbeit! Warum haben wir keine Equipe von Seelsorgern in unserem Spital?? Wie sehr würde uns das entlasten! Eine Pflegerin: « In Bunia haben wir noch nie Seelsorger gesehen, die sich mit einer solchen Liebe der Kranken und Sterbenden annehmen!» Zwei Kursteilnehmende: « Auch ich habe geweint, wie ich sah, dass die Kranken bei unserem Abschied in Tränen waren.»

Finanzen

Wie weiter oben erwähnt war dieser Kurs aussergewöhnlich, aber auch aussergewöhnlich gesegnet! Da es Schwierigkeiten mit der Geldüberweisung gab, musste der Kursanfang vom 26.Juli auf den 1.August verlegt und auf fünf Wochen gekürzt werden. Um im ganzen Programm aber nicht zu kurz zu kommen haben wir abends jeweils bis 21.30 h gearbeitet!

Folgerungen

Wir sind Gott herzlich dankbar! Persönliche, materielle und finanzielle Bedürfnisse konnten gedeckt werden und es reichte auch noch dazu, dass am Ende des Kurses wieder alle gut nach Hause kamen! Unser Dank geht an alle Geldspender und alle, die um das Gelingen dieses Kurses besorgt waren! Immerhin war unser Kurs in Bunia schon der dritte dieses Jahres! Wir schliessen mit der Bitte um Euer Gebet: die Unsicherheit im Osten unseres Landes ist weiterhin gross und schmerzlich!! Ebola ist eine schreckliche Krankheit. Wir sind dankbar, wenn ihr an uns Samuel Aluta und Tsongo denkt, beide waren wir nach Kursende krank. Adriko musste seinen Heimweg nach Kisangani zu Fuss machen, weil die Strasse gänzlich unbenützbar ist (gut eine Woche Marsch!)

Adriko Irumu
Samuel Aluta
KaserekaTsongo

Leserinnen und Leser, die sich angesprochen fühlen und Kontakt aufnehmen möchten

Montag, 23. September 2019

Der CPT Kurs 2019 in Goma

Der CPT Kurs 2019 in Goma

Vorbemerkungen: Die langen Berichte der beiden Kursleiter Cyrille Ikomba und Kambere Bolingo habe ich aus Gründen der Lesbarkeit zusammengefasst und gekürzt. Dies soll dazu beitragen, dass Sie als Lesende rasch an die wichtigen Informationen herankommen. Übersetzung und Zusammenfassung von Klaus Völlmin.

Am 11.Juli landet das Flugzeug aus Kinshasa kommend mit den beiden Hauptleitern Cyrille Ikomba und Cyril Siassia in Goma. Goma ist die Hauptstadt der Provinz Nord Kivu im äussersten Osten des Landes an der Grenze zu Rwanda. Die beiden weiteren Leiter in Ausbildung Kambere Bolingo und Sophonie Kasiki sind bereits an Ort und Stelle.

Die Kursarbeit findet in einem Haus der Hilfsorganisation Heal Africa (diese Organisation unterstützt das CPT im Congo ganz wesentlich) in Buhimba ca. 15 km vom Stadtzentrum von Goma entfernt. Die Besuche bei den Patienten finden in drei Spitälern statt (Spital von Heal Africa, Bethesda und Virunga im Stadtzentrum).

Die Kursleiter können 17 Teilnehmende empfangen! 4 von ihnen aus Goma selber, 3 aus Beni (410 km von Goma) und 10 aus Butembo (350 km von Goma). Drei von den siebzehn sind Frauen.

Der Start des Kurses ist sehr gefreut! Das Zentrum von Buhimba bietet ein ideales Forum für unsere Arbeit! Wir fühlen und gut aufgehoben und gehen mit gutem Mut an alle Kursteile heran (Lebensgeschichte, Gesprächs-aufzeichnungen, Predigtbesprechungen und thematische Einheiten)!

Ein grosser Schrecken überfällt uns, wie wir vernehmen, dass ein Pfarrer der dortigen Region an den Folgen einer Ansteckung durch den EBOLA-Virus gestorben ist! Unsere Angst ist so gross, dass wir einen Moment lang in Erwägung ziehen, den Kurs abzubrechen! Die Gefahr einer Ansteckung durch unsere regelmässigen Kontakte mit Patienten in gleich drei Spitälern steht uns brennend vor Augen! So entschliessen wir uns vorerst, mit einer Gruppe von Verantwortlichen des Spitals zusammenzutreffen und uns informieren zu lassen. Am Ende ist unsere Unruhe und Sorge eher noch grösser. Dennoch, fühlen wir unsere Bereitschaft zur Hingabe in die Kontakte mit Menschen und entscheiden uns weiterzufahren!

In Ergänzung zu unserer zentralen Beschäftigung mit Begegnungen dürfen wir auch ein anregendes Referat eines erfahrenen Neutestamentlers Prof. Samuel Ngayihembako – er ist auch Mitglied im Vorstand von Heal Africa – zum Thema «Grundlagen biblischer Auslegung» hören. Er gipfelt in der spannenden und mehr als gültigen Feststellung, dass biblische Auslegung nicht nur die Frage des Textverständnisses beinhaltet, sondern erst zur Vollendung kommt, wenn wir als Hörende das Gehörte umsetzen in konkretes Handeln!

Unser Besuch im Observatorium wird uns zu einer weiteren wichtigen Erfahrung. Goma liegt am Fusse des Vulkans Nyiragongo. Die dortige Gruppe von Wissenschaftlern hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Behörden über die Vulkantätigkeit zu informieren. Mit Betroffenheit realisieren wir die hohe Gefährdung der Bevölkerung von Goma durch den immer möglichen Austritt von Lava-strömen. Beim Besuch der einzelnen Beobachtungsposten müssen wir erhebliche Abstriche und Umwege machen. Wir nehmen erstaunt zur Kenntnis, dass die hier ansässigen Leute die Forscher immer wieder auf unangenehme, ja handgreifliche Weise bedrohen! Der Hintergrund wird klar: die Leute wollen ihre Behausung nicht verlieren! Ziel der Forscher ist es lediglich, die Bevölkerung vor einem Lava-austritt zu warnen…

Auf Grund der Vulkanausbrüche der letzten vierzig Jahre können die Forscher ziemlich genau voraussagen, wo die Lava-ströme durchfliessen werden, da diese generell ähnliche Wege wählen wie im vorhergehenden Ereignis… So sind die Forscher klar überzeugt, dass bei einem nächsten Ausbruch der Flughafen Goma, das Quartier Kanisa La Mungu und das Spital von Heal Africa bedroht sind…. Bei der Bevölkerung macht sich Widerstand gegen diese Thesen breit, da in den genannten Regionen in den letzten Jahrzehnten eine ganze Reihe schöner Gebäude gebaut worden sind! Die Forscher haben seit langem den Behörden Vorschläge gemacht, ohne gehört worden zu sein…

Wenig später erfährt unsere Kursgemeinschaft, dass der Vater unseres Kursteilnehmers Ezechiel unerwartet gestorben ist. Wir beschliessen spontan als Gemeinschaft Ezechiel zu begleiten und in allen Belangen persönlich und materiell zu unterstützen! Das wird für uns alle zu einer ermutigenden Erfahrung!

Am Ende des Kurses erhalten wir Besuch von William BONANE, dem Programmanager von Heal Africa. Er gibt uns Kenntnis von den Gewalttaten und ihren Folgen durch die vielen kriegerischen Ereignisse der letzten Jahre.

Der Kursschluss wird zu einem einzigen grossen und fröhlichen Fest der Freude und Dankbarkeit, von Ebola und anderen Nöten verschont geblieben zu sein. Die Geschenke der Teilnehmenden an die Leiter sind der Ausdruck davon.

In Gegenwart des Gründers von Heal Africa Dr. LUSY und Prof. BUNDUKI werden den Teilnehmern ihre Testate übergegen

Übersetzung Klaus Völlmin


Die Personen, welche die Träger des Projektes zu treffen wünschen, sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen.

Sonntag, 1. September 2019

Das erste Echo aus dem Kurs in Bunia

Das erste Echo aus dem Kurs in Bunia

Einführung

Die CPT-Familie hat mit Freude die Feedbacks vom CPT-Büro und dem Referenzkomitee auf das erste Echo aus dem Kurs in Bunia erhalten.

Der Tagungsort des Kurses liegt an der Nationalstrasse 4, einem Ort, wo immer wieder Unheimliches geschieht. Gewiss, ständige Polizeitruppen sind gegenwärtig, doch geschehen jeden Tag wieder Verfolgungen und Tötungen in den Vororten von Bunia, hauptsächlich in Djugu, 80 km von Bunia entfernt.

Vor zwei Tagen haben Unbekannte in Bunia-Kasenyi einen Motorradfahrer mit zwei Beisitzenden angegriffen, zwei von ihnen wurden getötet und eine Person schwer verletzt. In Folge hat die Kursleitung auf einen Ausflug nach Kasenyi verzichtet.

Kursleiter

Adriko IRUMU, Tsongo KASEREKA und Samuel ALUTA (v.l.n.r.) tragen die Verantwortung für 11 eifrige Teilnehmende, vier Frauen und sieben Männer! Es ist eine Freude, dies festzustellen. Denn selbstverständlich ist dies nicht. Die nicht aufhörenden, schwierigen Nachrichten unheilvoller Ereignisse, das plötzliche Auftauchen ganzer Gruppen von Flüchtigen, die plötzlich steigenden Preise der Lebensmittel auf dem Markt u.a.m. sind für alle eine grosse Herausforderung. Ihr Gebet um Gottes Hilfe ist ständige Realität. So hat es sich auch glücklich ergeben, dass der Kurs in fast vollständiger üblicher Länge von sechs Wochen durchgeführt werden konnte.

Teilnehmende

Die Teilnehmenden stammen aus verschiedenen Bereichen. Da sind ein Feldprediger, drei Pfarrer in Schulbereichen, zwei Krankenpfleger, zwei Universitätspfarrer, ein Inspektor einer Freikirche, eine Seelsorgerin des Bundes Christlicher Frauen und eine Beraterin für Konfliktfälle.

Die vier Frauen zeigen schöne Fähigkeiten des Zuhörens und der Kunst, sich auch auf französisch gut auszudrücken. Alle elf Teilnehmenden zeigen schöne Fortschritte im Bemühen, sich auf persönliche Weise auszudrücken und hinzuhören. Bei ihren Besuchen im Spital kommt viel Freude darüber auf, wie sie mit den zu Besuchenden Nähe und Klarheit finden.

Eine Teilnehmerin stellt die Frage: «Lässt das CPT die Möglichkeit offen, dass ich mit einem Patienten bete, wenn ich das Gefühl habe, er wünsche dies?» Die Antwort war klar: Ja, die CPT-Tradition will, dass alles, was fühl- und erkennbar wird, zur Sprache kommen kann. – Man konnte spüren, da macht sich eine wichtige Erkenntnis breit: Gebet wird dann wichtig, wenn es gewünscht wird, das Gebet soll niemanden überfallen.

Ein wichtiger Besuch

Eine erholsame Auszeit bot unser Besuch im Spital von Nyankunde (ca.50 km westlich von Bunia). Hier einige der wichtigen Erfahrungen:

  1. Die Seelsorge ist ganz ins Gefüge des Spitals eingebettet
    • Die Spitalseelsorge sitzt mit in den Entscheidungsgremien des Krankenhauses
    • Die Seelsorge wird durch das Spital finanziert (im Gegensatz zu den meisten andern Spitälern des Congo!)
    • Die Opfer der Spitalgottesdienste gehen an die zentrale Spitalkasse
    • Das Personal des Spitals ist sehr zahlreich (!) in die Arbeit der Seelsorge integriert! Und dies in verschiedenen Formen: als Mitwirkende im Gottesdienst und als vielseitige Helfer!
    • In erfreulicher Weise hat das Spitalpersonal die Stühle für die neu erbaute Kapelle gekauft!
    • Die Spitalseelsorge erbringt weitere Aufgaben wie Gestaltung von Abschieds-gottesdiensten, Hochzeiten und andere Festfeiern (zB. zu einem akademischen Grad..)
    • Das Personal verpflichtet sich die Grundanliegen christlichen Lebens zu verfolgen mit Hilfe der Spitalseelsorger
  2. Berührende Momente
      wir werden wohlwollend vom Direktor des Spitals in Nyankunde empfangen
    • wir werden durch alle Abteilungen des Hauses geführt
    • wir treffen Aerzte und Verwalter der verschiedenen Abteilungen
    • wir stellen uns in der Kapelle vor, Samuel Aluta betet für das ganze Haus
  3. Bei den Besuchen werden Erinnerungen wach an die Vergangenheit
    • Tiefer Schmerz wird wach im Anblick der verwüsteten und zerstörten Gebäude des Spitals in Nyankunde.
  4. Besuch auf der Flugpiste der MAF-Aviatik
    • Halt beim Eintritt: wir bekommen zu spüren, wie die Pistenwachen in Spannung sind, weil die Furcht vor Ansteckung durch den Ebola-virus gross ist. Man möchte uns deshalb zuerst nicht einlassen. Schliesslich lassen sich aber die Wachen durch die Enttäuschung unserer Kursteilnehmer gewinnen und gewähren uns den Zugang!
    • Erleichterung und Freude kehrt ein, wie wir die Gelegenheit haben, Piste, Einrichtungen und Hangare zu besichtigen, und auch ein Flugzeug der MAF zu sehen. Grosse Spannung wird plötzlich wach, wie ein Flugzeug aus BURASI zur Landung ansetzt. Jetzt ist Staunen angesagt.
    • Am Pistenende herrscht Freude, wie wir Leute von der MAF treffen. Jetzt können wir auch mit den Verantwortlichen verhandeln, um Samuel ALUTA zu einer Spezialuntersuchung nach GOMA zu bringen.
  5. Am Ende des Spitalbesuches
    • Wir fühlen grosse Freude den medizinischen Spitaldirektor von Nyankunde zu treffen. Er hat auf ungerechte Weise viel Verachtung erlitten. Wir sind glücklich über seine jetzige Rehabilitation.
    • °Wir nehmen in grosser Freude ein gemeinsames Mahl in der Kapelle, Fotos voneinander und Bilder von allen zusammen
    • besorgen wir.
    • der Direktor wünscht sich einen weiteren Besuch unserer Gruppe von Seelsorgern

ZUM SCHLUSS

In der 2. und 3.Woche unseres Kurses nehmen wir weitere Fortschritte unserer Teilnehmer wahr. Sie sind noch einmal aufmerksamer und gleichzeitig kommunikativer geworden. Sie stehen nicht nur vor schwerkranken Menschen, sondern eben so häufig vor Menschen, die durch das Kriegsgeschehen der Region Bunia versehrt und vom eigenen Haus und Boden vertrieben sind. Sie gehen auch so weit, an Bedürftige Geld zu geben und ihnen Blut zu spenden!!

Im Rückblick auf den Besuch in Nyankunde steht diese starke Erfahrung im Vordergrund: das Spital in N. ist ein ausgezeichnetes Vorbild für ein Haus mit integrierter Seelsorge! Nyankunde möge für alle Spitalseelsorge im Congo ein hilfreiches Leitbild werden. Unsere Teilnehmer wollen den Ruf des Krankenhauses von N. so kräftig werden lassen, damit schon bald alle schrecklichen Spuren des Krieges am Spital überwunden und beseitigt werden können!

Die Kursleiter sind in Spannung auf die Zahlung der zweiten Tranche der Kursgelder, die Geldüberweisung aus der Schweiz stiess auf unerwartet schwierige Probleme. Mittlerweile sind diese behoben worden.

Samuel ALUTA


Die Personen, welche die Träger des Projektes zu treffen wünschen, sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen.