Montag, 4. November 2013

Alltägliches





Alltägliches



In Kinshasa ist der Staub allgegenwärtig. Der Boden hier ist reinster feinster Sand. Zum Anbauen von Pflanzen jeder Art nicht nur gut geeignet, sondern sogar von solcher Qualität, dass Gärten keinerlei Dünger benötigen. Das ist beeindruckend und schön! Für die Füsse gibt er eine ausgezeichnete Massage. Leider sind die Strassen meistens mangelhaft asphaltiert oder aufgerissen, dass das Gehen zum Hindernislauf wird. Für uns Europäer ist es kaum nachvollziehbar, dass jeglicher Abfall auf die Strasse geworfen wird bis zu Rasierklingen, dabei springen die Kinder barfuss herum! Sand bedeutet aber auch ums Haus und im Haus alle paar Stunden mit dem Besen unterwegs zu sein...

Wasser ist kostbar und karg. Am Wasserhahn kommt meistens wenig oder nichts, es muss bei einer nächsten Wasserstelle geholt werden. Das heisst dann haushälterisch damit umgehen, damit es reicht für Füsse, Hände und WC-spülung. Zum Zähneputzen kann es nicht benutzt werden, da müssen dann Flaschen her! Wer in der Schweiz würde sich solches antun wollen...hier ist es Alltag!

Alltag ist hier auch, wenn zahlreiche Gäste kommen und ein munteres Gespräch einsetzt...

Strom ist wie Wasser Mangelware. Warum das so ist, ist eigentlich nicht einzusehen. Zwischen Kinshasa und Matadi am Meer liegen ein paar hundert Höhenmeter. Der Strom, der aus einer erweiterten Zahl Wasserkraftwerke am Congofluss gewonnen werden könnte, reichte aus den ganzen afrikanischen Kontinent mit Strom zu versorgen! Doch investieren will niemand so recht...

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